Verschiedenes

Verschiedenes

Hier findet Ihr Inhalt zu den verschiedensten Themen. Dieser Bereich wird über die Zeit immer weiter mit Inhalt befüllt. Ein Wiederkommen lohnt sich also:

Gartentipps
Im Gemüsegarten

Auch wenn es schon in den Fingern juckt auf jeden Fall warten, bis die Beete abgetrocknet sind, sonst können manche Samen und zarte Wurzeln schimmeln und dann wäre die ganze Arbeit umsonst. Also in abgetrocknete Beete können gesät werden: Puffbohnen, Zwiebeln, Möhren und Karotten, Petersilie, Salat, Schwarzwurzeln, Spinat und Radieschen. Etwas später dann Maierbsen, Mangold, Schnitt- und Pflücksalat, Dill, Gartenkresse und Sommerrettich. Wenn man Salat alle 2- 3 Wochen neu aussät, hat man jederzeit Jungpflanzen zur Verfügung.

Im Obstgarten

Bevor die Obstbäume zu treiben beginnen, muss der Schnitt beendet sein. Alle Obstbäume können jetzt gepflanzt werden. Besonders günstig ist der frühe Frühling für Weinreben, Pfirsich und Aprikosenbäume. Auch alle Beerensträucher können im März gepflanzt werden.

Im Ziergarten

Rosen werden vom Winterschutz befreit und zurückgeschnitten. Auch ist es jetzt günstig neue Rosen zu pflanzen. Zweige und Wurzeln aber bitte vor der Pflanzung zurückschneiden. Die Veredlungsstelle sollte 5cm unter der Erde sein. Stauden und Ziergehölze dürfen jetzt in den Boden.

Im Gemüsegarten

Viele Gemüse, die im Sommer geerntet werden, stehen jetzt als Jungpflanzen bereit (Gärtner, oder Frühbeet), z.B. Kohlrabi, Blumenkohl, Spitzkohl, Brokkoli, Wirsing und Salat. Gesät werden können jetzt Radieschen, Pflücksalate, Möhren, Spinat, Mangold, Mairübchen, Erbsen, rote Bete, Weißkohl, Rotkohl und Rosenkohl. Für das Frühbeet ist es jetzt Zeit für Gurken, Zucchini und Tomaten. Auch kann man jetzt schon die meisten Würzkräuter aussäen.

Im Obstgarten

April ist ein guter Monat um Pfirsich- und Aprikosenbäume zu schneiden, was sogar während der Blüte vorgenommen werden kann. Auch Neupflanzungen können im April noch vorgenommen werden. Hier bitte darauf achten, dass beschädigte Wurzeln mit einem scharfen Messer glattgeschnitten werden, das erleichtert das Anwachsen sehr. Für die Gesundheit der Obstbäume ist eine großzügige, gepflegte Baumscheibe sehr wichtig. Da sich die feinen Saugwurzeln dicht unter der Oberfläche befinden hier nicht graben oder grob Hacken.

Im Ziergarten

Alle Stauden, Koniferen, Ziersträucher, Kletterpflanzen, Hecken und Rosen können im April noch gepflanzt werden. Für die einjährigen Sommerblumen ist jetzt die beste Zeit sie an Ort und Stelle zu säen. Im April kann zum ersten Mal der Rasen gemäht werden. Bei feuchtwarmem Wetter kann auch neuer Rasen ausgesät werden. Diese neuen Flächen bitte gleichmäßig feucht halten.

Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai und nach den Eisheiligen dürfen wir endlich unsere vorgezogenen Tomaten-, Gurken- und Kürbispflanzen ins Freiland setzen.

Im Gemüsegarten

Säen, was das Herz begehrt. Jetzt ist fast alles erlaubt, was in diesem Jahr noch geerntet werden soll. Anfang Mai wird es höchste Zeit für Rosenkohl und Grünkohl. Auch Steckzwiebeln und Schalotten müssen in die Erde. Außerdem können Möhren, Erbsen, Mangold, Melde, Kohlrabi, Brokkoli, Chicorée und Rote Bete ausgesät werden. In der ersten Maihälfte können auch die wärmebedürftigen Gurken und Bohnen ausgesät werden. Bis ihre Keimblätter die Erde durchbrechen, sind die Eisheiligen schon vorbei. In warm- feuchter Maierde wachsen alle Setzlinge gut an. Vorgezogene Gurken und Bohnen sollten erst Mitte Mai ausgepflanzt werden. Salate, Kohl, Kohlrabi, Lauch und Sellerie können jetzt ohne Bedenken direkt aufs Beet gesetzt werden. Im Mai kann man sich auch noch alle Wünsche im Kräutergarten erfüllen. Fast überall werden in Gartencentern und Gärtnereien vorgezogene Staudenkräuter in Töpfen angeboten.

Im Obstgarten

Anfang Mai können noch Monatserdbeeren und öfter tragende Erdbeeren, die in gut durchwurzelten Töpfen angeboten werden, ausgepflanzt werden. Ein älteres Erdbeerbeet sollte jetzt mit Stroh gemulcht werden, damit die reifen Früchte später sauber und trocken bleiben. Die starren Strohhalme halten außerdem noch Schnecken ab.

Im Ziergarten

Da Stauden heute überall in Töpfen angeboten werden können diese ausdauernden Pflanzen noch während des ganzen Monats ins Beet gepflanzt werden. Anfang Mai werden die Dahlienknollen ausgepflanzt. Um der Gefahr des Schneckenfraßes zu entgehen, empfiehlt es sich, sie in großen Töpfen vorzuziehen und erst Ende des Monats als kräftige Pflanzen nach draußen zu setzen. Immer noch können rasch wachsende einjährige Sommerblumen ausgesät werden, wie Kapuzinerkresse, Studentenblumen, Malven, Ringelblumen und Mohn um ein paar Beispiele zu nennen. Verblühte Frühlingsblumen müssen geputzt und zurückgeschnitten werden. Bei Tulpen und Narzissen wird aber nur der Blütenstengel gekürzt, damit die verbleibende Kraft in die Zwiebel zurückgeht und nicht in die Samenstände. Das Laub wird erst dann weggenommen, wenn es gelb wird und von selbst abstirbt. Im Mai sind die Bedingungen zur Anlage eines neuen Rasens sehr günstig. Frisch gesäte Flächen sollten feucht gehalten werden, bis das junge Grün gleichmäßig ausgetrieben ist.

Im Gemüsegarten

Alle Spätgemüsesorten wie Wirsing, Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl und Blumenkohl können jetzt gepflanzt werden. Bei einer späteren Pflanzzeit wäre die Entwicklung in Frage gestellt. Vor allem ist jetzt aber Zeit für die Herbst- und Wintersalate Radicchio, Zuckerhut und Endivien.
In diesem Monat scheint alles mitdoppelter Geschwindigkeit zu wachsen – vor allem das Unkraut. Es gilt diese vitalen Wildkräuter so früh wie möglich zu entfernen damit sie die jungen Gemüsepflanzen nicht erdrücken. Unkraut ist aber nicht unnütz; es leistet wertvolle Dienste als Mulch- und Kompostmaterial.
Bei Aussaaten, die zu dicht aufgelaufen sind, muss jetzt für Abstand gesorgt werden. Das heißt überschüssige Pflanzen sollten entfernt werden. Tomaten sollten laufend entgeizt und hochgebunden werden. Reichlich Wasser sind für gesundes Wachstum wichtig.

Im Obstgarten

In diesem und im nächsten Monat auf Geiztriebe der Brombeeren achten. Wenn sie eine Länge von ca. 1m erreicht haben sollten sie auf 3-4 Knospen zurück geschnitten werden. An Weinreben und jungen Obstbäumen ist der Sommerschnitt fällig. Ältere Bäume, die reich tragen, werfen jetzt einen Teil ihrer kleinen Früchte ab. Dadurch können sich die übrig gebliebenen Äpfel und Birnen besser entwickeln. Bei kleineren Bäumen sollte manuell ein Teil des Fruchtansatzes entfernt werden. Grundsätzlich sollten alle Baumscheiben mit einer Mulchschicht bedeckt sein die die Bodenfeuchtigkeit schützt. Erdbeerbeete sollten mit Stroh gemulcht werden, um ein Verschmutzen der Früchte zu verhindern, bzw. auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Im Ziergarten

Stauden sollten jetzt gestützt werden, damit sie bei Regen und Wind nicht zu Boden gedrückt werden. Um die Blütezeit zu verlängern sollten verwelkte Blumen und Blätter entfernt werden. Rosen haben meist im Juni ihre „Hochzeit“. Nach der Blüte benötigen sie deshalb unbedingt noch kräftige Nahrung. Ein biologischer, organischer Rosendünger bekommt ihnen dann sehr gut. Bei den öfter blühenden Sorten schneidet man die verwelkten Blüten unterhalb der beiden oberen Blätter ab. Wo Rost- oder Mehltauflecken auf den Rosenblättern auftauchen, das kranke Laub sofort entfernen, damit sich die Infektion nicht weiter ausbreitet. Der Rasen sollte jetzt einmal wöchentlich geschnitten und gedüngt werden.

Das Gartenjahr hat seinen sommerlichen Höhepunkt erreicht. Die Beete quellen über mit Gemüse, Obst und Blumen. Ernten und Vorräte anlegen heißt jetzt die Devise.

Im Gemüsegarten

Die Pflegearbeiten sind die gleichen wie im Vormonat, Hacken, Jäten und Wässern. Manches Beet wird nun nach der Ernte frei. Es gibt wieder Platz für späte Aussaaten. Anfang Juli ist der letzte Termin für Buschbohnen. Außerdem können noch Möhren, Winterrettich, Radieschen, Rote Bete, Spinat und Schnittsalat ausgesät werden. Chinakohl darf erst ab Mitte Juli gesät werden, da er sonst früh in Blüte schießt. Wer noch Vorräte an vorgezogenen Pflanzen hat, der kann jetzt überall Erntelücken füllen mit Endivien, Eissalat, Kohlrabi, Grün- und Blumenkohl. Beete die nicht mehr bepflanzt werden können jetzt mit Gründünger eingesät werden. Da in diesen Wochen mit Hitze und Trockenheit zu rechnen ist, macht es Sinn die Beete zu Mulchen, solange die Erde noch feucht ist. Diese schützende Bodendecke sollte immer wieder nachgestreut werden, sobald sie verrottet ist. Außer Grasschnitt können auch zerkleinerte Brennnesseln und ausgerissenes Unkraut verwendet werden. Die Mulchschicht hält den Boden lange feucht und locker und unterdrückt den Unkrautwuchs

Im Obstgarten

In diesem und nächsten Monat können bei allen Obstarten Äste und Triebe erfolgreich entfernt werden. Der Sommerschnitt ist bei Spalieren und jungen Bäumen angebracht. Bei Kirscharten, Pfirsichen und Aprikosen ist ein Haupt-/ Vollschnitt noch möglich. Die Beerenobsternte ist in vollem Gange. Bei allzu reichem Behang der Stachelbeeren ist ein Teil grün zu ernten und einzumachen, der Rest hat dann die Möglichkeit, gut auszureifen. Die Johannisbeeren sollten bis zu allerletzt hängen bleiben um voll auszureifen, wodurch der Zuckergehalt der Früchte steigt. Himbeeren werden geerntet und benötigen viel Wasser, wenn es trocken ist. Dadurch wird die Ernte beträchtlich gesteigert. Nach der Ernte werden dann abgetragene Himbeerruten tief am Boden abgeschnitten, außer den zweimal tragenden Sorten, die im Herbst noch einmal Beeren ansetzen. Johannisbeeren und Stachelbeeren können nach der Ernte ausgelichtet werden. Junge Brombeertriebe sollten gebunden und geleitet werden. Geiztriebe in den Blattachseln werden bis auf zwei Blätter gekürzt.

Im Ziergarten

Bereits in der ersten Julihälfte sollten die zweijährigen Sommerblumen ausgesät werden. Sie können sich dann bis zum Herbst noch kräftig entwickeln. Nach der Blüte ist Pflanzzeit für Iris und Pfingstrosen am günstigsten. Jetzt können auch alte, verkahlte Schwertlilienhorste ausgegraben und geteilt werden. Neu eingepflanzt werden die jungen Außentriebe. In diesen Sommerwochen ist es wichtig bei Stauden und einjährigen Blumen regelmäßig alle verwelkten Blüten abzuschneiden. Jeder Samenansatz kostet die Pflanze Kraft und verhindert die Bildung neuer Knospen. Die Abstände beim Rasenmähen können nun etwas länger werden. Es sollte nicht zu kurz geschnitten werden, da in längeren Hitzeperioden die Halme leicht vertrocknen.

Im Gemüsegarten

Die letzten Aussaaten von Chinakohl, Pak Choi und Pflücksalat sollten Anfang August eingeplant werden. In der zweiten Augusthälfte folgen dann noch Feldsalat und späte Spinatsorten. Setzlinge von Winterendivien, Kohlrabi und Knollenfenchel könne jetzt noch gepflanzt werden.
Gemüse, die viel Blattmasse, Knollen oder Früchte entwickeln benötigen noch Nahrungsnachschub. Ideal ist hier Brennnesseljauche. Bei den Tomaten im August die Spitzentriebe ausbrechen, damit alle Kraft den reifenden Früchten zugute kommt.
Erntereif sind jetzt auch Gurken, Zucchini, Paprika, Bohnen, Rote Bete, Mangold und Möhren. Wenn zu viel auf einmal reift ist einfrieren eine gute Methode sich einen Vorrat für den Winter anzulegen.

Im Obstgarten

Jetzt ist Pflanzzeit für ein neues Erdbeerbeet. Dann haben die jungen Pflanzen genügend Zeit einzuwurzeln und belohnen im nächsten Jahr mit reicher Ernte.
Spätestens im August sollten abgeerntete Himbeerruten ca. 10cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. Johannis- und Stachelbeersträucher werden nach der Ernte ausgelichtet.

Im Ziergarten

Jetzt ist Zeit rechtzeitig alle Zwiebelblumen, die im Herbst gepflanzt werden, zu bestellen. Noch ist die Auswahl groß. In diesen Wochen der überschwänglichen Blütenfülle ist es noch einmal sehr wichtig, welke Blumen und Blätter regelmäßig zu entfernen. Dahlien und andere Stauden sollten rechtzeitig hochgebunden werden, damit starke Gewitterregen sie nicht zu Boden drücken.

Im Gemüsegarten

Die Saison neigt sich langsam ihrem Ende zu. Noch ist der Boden warm. In der ersten Septemberhälfte können noch Feldsalat und Spinat ausgesät werden. Diese späten Aussaaten werden allerdings erst im nächsten Frühjahr erntereif. Zu Beginn des Monats können noch die letzten Endivienpflanzen ins Beet gesetzt werden. Die Köpfe werden zwar nicht mehr so groß, aber frischer Salat wird immer wichtiger in unserer Zeit. Günstig ist die Pflanzzeit im Freiland für Knoblauch. Die würzigen Zehen sollten nicht nur ins Gemüsebeet, sondern auch zwischen die Rosen und ins Erdbeerbeet gesetzt werden. Zurzeit reifen noch Tomaten, Paprika, Gurken und Kürbisse nach. Wenn gegen Ende des Monats die ersten kalten Nächte drohen, sollten sie allerdings mit Folien abgedeckt werden. Rosenkohl und Grünkohl gehören zu den winterharten Gemüsen, die auf dem Beet bleiben. Die Spitzen der Rosenkohlstauden sollten aber jetzt herausgebrochen werden, damit die ganze Wachstumskraft den Röschen zugute kommt.

Im Obstgarten

Jetzt wird es höchste Zeit abgetragene Himbeerruten ca. 10cm über dem Boden abzuschneiden. Pro Pflanze die 6-8 stärksten Triebe stehen lassen und die schwachen Nebentriebe entfernen. Stachel- und Johannisbeersträucher werden ausgelichtet. Äpfel und Birnen müssen zum richtigen Zeitpunkt gepflückt werden. Wenn sich die Früchte mit einer leichten Drehung mühelos lösen, ist es so weit. Es sollte nur gesundes, einwandfreies Obst für den Winter eingelagert werden.

Im Ziergarten

Die selbst gesäten zweijährigen Sommerblumen werden jetzt aufs Beet versetzt. Allerhöchste Zeit wird es für Pfingstrosen. Je früher die jungen Stauden an ihren neuen Standort gepflanzt werden, desto besser können sie bis zum Winter noch einwurzeln. In der zweiten Septemberhälfte kann bereits mit der Pflanzung der Zwiebelblumen begonnen werden, vorausgesetzt die Zwiebeln wurden rechtzeitig bestellt oder eingekauft. In Gärten, die sehr von Wühlmäusen geplagt werden sollte man besser auf Tulpen verzichten und setzt besser Narzissen. Diese gifthaltigen Zwiebeln werden von den Mäusen nicht angerührt.

Die Erde kommt wieder zum Vorschein. Ernten und Aufräumen- das sind die wichtigsten Arbeiten im Herbstmonat Oktober. Über den Äpfeln und den letzten Rosen am Strauch leuchtet noch einmal die Sonne.

Im Gemüsegarten

Zum Säen ist es nun zu spät, aber ein paar Knoblauchzehen können noch in den Boden gesteckt werden. Solange die Vorrätereichen kann noch von den Gemüsebeeten geerntet werden: Endivien, Pflücksalat, Kohlrabi, Wirsing, Weißkohl, Rotkohl, um nur einige zu nennen. Bei warmem Wetter reifen auch noch die letzten Zucchini, Kürbisse, Gurken und Tomaten. Anfang Oktober sollten auch an einem trockenen Tag die letzten späten Kartoffeln ausgegraben werden. Wenn die erste Frostnacht droht, müssen die empfindlichen Südländer (Tomaten und Zucchini) ins Haus geholt werden. Von den Tomaten können auch die grünen mit einem Stück Stängel abgeschnitten werden. In einem nicht zu warmen Vorratsraum reifen sie noch nach. Die letzten Zucchini lassen sich wochenlang, manchmal bis ins neue Jahr, lagern. Die Beete, auf denen noch Wintergemüse stehen werden noch einmal durchgehackt, von Unkraut befreit und gemulcht. Auf abgeernteten Beeten sollten keine Reste liegen bleiben. Der Boden sollte aufgelockert und die Oberfläche anschließend glatt geharkt werden. So wird verhindert, dass Schnecken keine Unterschlupfmöglichkeiten für ihr Winterquartier finden. Nur sehr schwere Böden werden vor dem Winter grobschollig umgegraben.

Im Obstgarten

Im Oktober reifen die meisten Apfel- und Birnensorten. Beim Pflücken darauf achten, das keine Druckstellen entstehen. Zum Einlagern eignen sich nur unversehrte Früchte. Währen der herbstlichen Gartenarbeiten findet man auch noch die letzten Himbeeren und Brombeeren zum Naschen. Gegen Ende Oktober, wenn die Blätter abgefallen sind, beginnt die Pflanzzeit für Gehölze. Jetzt können neue Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume in die vorbereiteten Grüben gesetzt werden. Aber auch für Johannisbeeren, Stachelbeeren, Jostabeeren und Himbeeren ist es jetzt eine günstige Zeit. Empfindlichere Obstarten wie Aprikosen, Pfirsiche, Kiwi und Weinreben sollten besser im Frühling gepflanzt werden.

Im Ziergarten

Im Oktober können noch viele Stauden ins Beet gepflanzt werden, vor allem die Arten, die im Frühling und Sommer blühen. Als gut eingewurzelte Containerpflanzen können auch noch Astern und Chrysanthemen ins Beet. Günstig ist der Herbst auch für die meisten Gräser, nur mit dem Pampasgras sollte bis zum Frühling gewartet werden. Die Zwiebeln aller Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher Traubenhyazinthen usw. sollten im Oktober im Garten verteilt und gepflanzt werden. Erst gegen Ende des Monats beginnt die Pflanzzeit für Laubgehölze. Dann können neue Rosen, Ziersträucher und Klettergewächse gesetzt werden. Alle jungen Gehölze sollten zurückgeschnitten und angegossen werden .Zum Schluss noch eine Mulchdecke ausbringen.Bei der fetten Henne die Blüten, auch wenn sie abgeblüht sind unbedingt am Strauch lassen. Hier finden viele Nützlinge ein Winterquartier.

Im grauen Nieselregen des Novembers klingt das Gartenjahr aus. Kahl stehen die Bäume, abgeräumt liegen die Beete. Es gibt fast nichts mehr zu tun. Und doch:

Im Gemüsegarten

Die letzten Oktoberwochen waren mild, deshalb steht das Wintergemüse oft noch im Garten. Sicherheitshalber sollten Möhren, Sellerie, Rote Bete und Chicoreewurzeln eingelagert werden, damit sie nicht von einer ersten Frostnacht überrascht werden. Auch die letzten Köpfe von Rotkohl, Weißkohl und Wirsing sollten in Sicherheit gebracht werden.

Im Obstgarten

Im November können an frostfreien Tagen durchaus noch Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die jungen Bäumchen an einem kräftigen Pfahl festgebunden werden, damit sie nicht von Herbst- und Winterstürmen geknickt werden. Das letzte Fallobst sollte jetzt auch noch eingesammelt werden.

Im Ziergarten

Solange es nicht friert können Rosen, Ziersträucher und Klettergewächse gepflanzt werden. An kühlen, feuchten Novembertagen herrscht ideales Pflanzwetter. Auch können noch die letzten Blumenzwiebeln in die Erde gelegt werden. Sie werden zwar im nächsten Jahr etwas später austreiben, ein Jahr später relativiert sich das aber. Bei den Rosen nur die überlangen Triebe einkürzen. Sie sollten jetzt mit Gartenerde oder Kompost angehäufelt werden, um die Veredlungsstellen vor Frost zu schützen.

Der Rest folgt Monat für Monat ...



Rezepte
Brokkoli Salat
Zutaten
  • 80 g Mandeln oder andere Nüsse frisch mahlen. Sehr lecker sind auch 80 g geschälte Hanfsamen, dann entfällt das Mahlen.
  • 250 g Brokkoli zerteilen, Strunk schälen und in kleine Stücke schneiden
  • 80 g rote Zwiebeln grob zerkleinert
  • 1 EL glutenfreie Hefeflocken
  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • Steinsalz nach Bedarf
Zubereitung:

Ich mache es am Liebsten im Thermomix. Dann einfach auf Stufe 4 oder 5 für ca. 5 Sekunden zerkleinern. Fertig!

Kohlrabi – Spaghetti mit Veggi-Bolognese
Zutaten
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Tasse getrocknete Tomaten, für mindestens 2 Stunden eingeweicht
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Rosmarin
  • je eine kleine Menge Oregano und Thymian
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Datteln oder etwas Xylit
  • 1 TL Flohsamenschalen
  • mit Meersalz abschmecken.
  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne, die vorher für 4 Stunden eingeweicht
  • wurden, unter die Soße rühren.
  • Alternativ: ½ Tasse Sonnenblumenkerne und ½ Tasse etwas zerkleinerte Kürbiskerne.
Zubereitung:

Kohlrabi schälen und zu Spaghetti verarbeiten aus den restlichen Zutaten eine Soße herstellen. Die köstliche Sauce kann natürlich auch über Zuchini – Spaghetti oder andere Gemüsenudeln gegeben werden.

Süßkartoffel-Möhrensalat
Zutaten
  • 400 Gramm Süßkartoffel oder Möhren
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Rohkost-Biomandelpürree
  • 2 EL Honig, roher Apfeldicksaft, roher Agavendicksaft oder 1 EL Xylit
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL Wasser
  • Saft von 1 Zitrone
Zubereitung:

Knoblauchzehe im Thermomix als erstes zerkleinern. Alle weiteren Zutaten grob zerkleinern und bei Stufe 4 – 5 im Thermomix kurz mischen und auf die gewünschte Größe bringen.